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Carta

Strategie & Komminikation für den öffentlichen Sektor

DIE RICHTIGEN THEMEN SETZEN UND QUERULANTEN DAS HANDWERK LEGEN

Der öffentliche Diskurs ist ein hartes Pflaster, vor allem für Kommunen und andere Körperschaften mit öffentlichem Auftrag: Von ihnen wird einerseits viel mehr verlangt als von privaten Unternehmen. Andererseits stehen ihnen viel weniger Mittel und Wege zur Verfügung als dem Privatsektor. Gerade bei umstrittenen Großprojekten ist es schwer, den Spagat bei Kommunikation zu halten zwischen Datenschutz und Transparenz, zwischen großen Kampagnen und knappen Kassen, zwischen Beteiligung und Verantwortung.

Unser Team kennt die Umstände im öffentlichen Sektor aus erster Hand. Wir bieten Ihnen innovative und gesetzeskonforme Ansätze, die in ihr Budget passen und langfristig Wirkung entfalten. Vom neuen Branding als Arbeitsgeber, über einzelne Veranstaltungen und Informationskampagnen, bis hin zu mehrjährigen Strategieprozessen wie INSEK, Wärmeplanung oder Windkraftausbau - wir helfen Ihnen, den öffentlichen Diskurs zu gestalten und die betroffenen Bürger*innen richtig einzubinden.

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Adrian Tozzi

Berater für Bürgerkommunikation und -beteiligung, Moderator

Telefon: +49 6232/100 111 32
E-Mail: tozzi @ carta.eu

Warum der öffentliche Sektor
ein Kommunikationsproblem hat

Was Vertrauen schafft, ist bekannt: Regelmäßigkeit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, persönliche Ansprechbarkeit und eine Sprache, die wirklich ankommt. Genau hier setzt Carta an. Wir bringen den unverstellten Blick von außen mit, analysieren und strukturieren Kommunikationsprozesse, entwickeln verständliche Botschaften – und helfen öffentlichen Akteuren zu zeigen, was sie tagtäglich für die Gesellschaft leisten.

Erstens fehlt in vielen Verwaltungen (genauso wie vielen Unternehmen) eine echte Fehlerkultur. Die Angst, Fehler zu machen und damit “Steuergeld zu verschwenden” ist enorm, weil diese Geschichten in den Medien viel Anklang finden. Deshalb sind viele Verwaltungen besonders vorsichtig, wenn es um Veränderung geht: Bauprojekte, Digitalisierung, neue Stellen – selten wird über das Mindestmaß hinaus kommuniziert. Wenn dann Fehler passieren, fällt die geringe Beziehungspflege zur Bürgerschaft und die zurückgezogene Rolle in der öffentlichen Diskussion der Verwaltung regelmäßig auf die Füße.

Zweitens kommuniziert die öffentliche Hand fast ausschließlich Ergebnisse – nicht Prozesse. Dabei ist es genau die Prozesskommunikation, die Vertrauen schafft. Denn einerseits klärt sie die berühmte W-Fragen, ohne falsche Versprechungen bzgl. der Ergebnisse zu machen: Wer entscheidet was, wann und warum? Andererseits ist Prozesskommunikation selbst schon eine Botschaft an die Bürgerinnen und Bürger: Wir sind für euch da und wir verstecken uns nicht. Das erzeugt Verlässlichkeit und führt im Endeffekt auch dazu, dass Fehler oder Verzögerungen leichter verziehen werden.

Drittens betreffen Verwaltungsprozesse jede Person, aber die “normalen Leute” sind damit oft überfordert: von zu langen Zeiträumen, zu komplexen Strukturen, zu vielen Zuständigkeiten. Böse Zungen behaupten sogar, Vorlagen wären absichtlich kompliziert formuliert, damit sich möglichst wenige Leute einmischen. Der systematische Ausschluss der Öffentlichkeit durch hochschwellige Kommunikation (gewollt oder ungewollt) schadet jedoch dem öffentlichen Sektor nachhaltig: Er wird nicht mehr als Teil der Gesellschaft wahrgenommen, sondern als eine Institution, die von außen auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger einwirkt – undurchsichtig, unnahbar und potenziell böswillig.

Was Vertrauen schafft, ist bekannt: Regelmäßigkeit, Ehrlichkeit, Verlässlichkeit, persönliche Ansprechbarkeit und eine Sprache, die wirklich ankommt. Genau hier setzt Carta an. Wir bringen den unverstellten Blick von außen mit, analysieren und strukturieren Kommunikationsprozesse, entwickeln verständliche Botschaften – und helfen öffentlichen Akteuren zu zeigen, was sie tagtäglich für die Gesellschaft leisten. 

Referenzen

Projektkommunikation für die Neue Parkmitte im Luisenpark

Wir haben den Mannheimer Luisenpark unterstützt in der Kommunikation der Neugestaltung des Parkzentrum zur Bundesgartenschau 2023 und darüber hinaus – von der Strategieberatung über die Umsetzung des Storytellings bis zum Reporting.

Akzeptanzkommunikation für Infrastrukturprojekt am Bodensee

Gemeinsam Wasserversorgung sichern: Wir begleiten den Zweckverband Bodensee-Wasserversorgung (BWV) zusammen mit unserer Partneragentur Kaltwasser in einem Jahrhundert-Infrastrukturprojekt.

Transparente Bürgerbeteiligung im Windkraftdialog

Maximale Transparenz in der Bürgerbeteiligung: Info-Markt als Auftakt, ein breit besetzter Bürger-Beirat und ein anonymer Fragenkanal mit öffentlicher Beantwortung machten Positionen hörbar und Kompromisse nachvollziehbar.