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Engpässe bei Leimversorgung durch Niedrigwasser

Engpässe bei Leimversorgung durch Niedrigwasser

Engpässe bei Leimversorgung durch Niedrigwasser

Nolte Holzwerkstoff muss Produktion unterbrechen

+++ Germersheim, den 31.10.2018 – Trockene Tankstellen, meterlange Sandbänke und gedrosselte Produktion: Das anhaltende Rheinniedrigwasser hat Auswirkungen auf diverse Produktions- und Lieferketten in allen Wirtschaftszweigen. Auch der Germersheimer Spanplattenhersteller Nolte Holzwerkstoff ist betroffen und muss seine Produktion unterbrechen.

Durch den ungewöhnlich langen und trockenen Spätsommer sind die Wasserstände am Rhein auf einem historischen Tiefstand. Die BASF in Ludwigshafen, die auf eine Belieferung mit Rohstoffen über den Wasserweg angewiesen ist, muss daher ihre Leim- und Harzproduktion reduzieren. Da es sich beim Ludwigshafener Werk um den wichtigsten Leimlieferanten von Nolte Holzwerkstoff handelt, ist auch das Germersheimer Unternehmen von den Lieferengpässen direkt betroffen. „Die aktuell gelieferten Leimmengen decken unseren Bedarf nicht ab, um unsere Spanplattenproduktion auf dem gewohnten Niveau fortzuführen“, sagt Geschäftsführer Alexander Kolb. „Daher müssen wir vom 03. bis einschließlich 06. November unsere Produktion unterbrechen.“

 

Keine unmittelbaren Auswirkungen für Kunden

Bei der Auslieferung bereits bestellter Spanplatten kommt es zu keinen Störungen. „Wir führen stets einen gesunden Lagerbestand, um einen kurzzeitigen Stopp unserer Produktion jederzeit abfangen zu können“, berichtet Kolb. „Sämtliche laufenden Aufträge und zugesagten Mengen werden vereinbarungsgemäß geliefert.“ Ob es in den nächsten Wochen zu einer Entspannung der Leimversorgung kommt, hängt an zwei externen Faktoren: der Entwicklung des Rheinpegels und an alternativen Rohstoffquellen. „Was den Rheinwasserstand betrifft, erwarten wir keine kurzfristige Verbesserung“, sagt Kolb. „Wir stehen jedoch in guten Gesprächen mit alternativen Leimherstellern. Bei kommenden Aufträgen können wir verlängerte Lieferzeiten aufgrund der gedrosselten Produktion jedoch nicht mehr ausschließen.“ Auch Alternativen wie Plattenzukäufe werden nach Aussage des Geschäftsführers geprüft, um die Auswirkungen auf die Kunden so gering wie möglich zu halten.

 

Über Nolte Holzwerkstoff

Als ältester aktiver Spanplattenhersteller der Welt verfügt Nolte Holzwerkstoff über 65 Jahre Erfahrung in der industriellen Herstellung von Spanplatten, die europaweit von Industrie und Handel geschätzt werden. Die erste Spanplatte von Nolte Holzwerkstoff entstand 1951 in Rheda-Wiedenbrück, seit 1973 ist das Unternehmen im rheinland-pfälzischen Germersheim aktiv. Unter dem Markennamen „Rheinspan“ entwickelt und produziert Nolte Holzwerkstoff Spanplatten für unterschiedliche Kundenbedürfnisse. Das mittlerweile in vierter Generation geführte Familienunternehmen ist in der Produktion nicht an bestimmte Standardmaße gebunden, sondern flexibel in Bezug auf Größe und Zuschnitte. So können gemeinsam mit dem Kunden passgenaue Sonderlösungen entwickelt werden. Zurzeit beschäftigt Nolte Holzwerkstoff am Standort Germersheim rund 200 Mitarbeiter.

 

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