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Leimversorgung langfristig gesichert

Leimversorgung langfristig gesichert

Leimversorgung langfristig gesichert

Spanplattenproduktion bei Nolte Holzwerkstoff läuft wieder wie gewohnt

+++ Germersheim, den 07.11.2018 – Entspannung bei Nolte Holzwerkstoff: Der Germersheimer Spanplattenhersteller hat die Leimversorgung seiner Produktion für die nächsten Wochen und Monate gesichert. Lieferanten aus Belgien, Polen, Österreich und Ungarn kompensieren die durch das Rheinniedrigwasser fehlenden Leimmengen und sichern die fortlaufende Herstellung der Spanplatten.

Nachdem zu Beginn der Woche die Spanplattenproduktion aufgrund fehlenden Leims kurzfristig unterbrochen werden musste, gibt es nun gute Nachrichten. „Die Gespräche mit alternativen Leimherstellern konnten positiv abgeschlossen werden, sodass unsere Leimversorgung dauerhaft gesichert ist“, sagt Alexander Kolb, Geschäftsführer von Nolte Holzwerkstoff. „Eine kontinuierliche Belieferung mit Spanplatten können wir unseren Kunden daher weiterhin garantieren.“ Durch den Bezug aus dem Ausland entstehen Nolte Holzwerkstoff erhebliche Mehrkosten, bedingt durch die zusätzlich anfallenden Transportkosten. „Diese Mehrkosten nehmen wir in Kauf, um unser Lieferversprechen halten zu können“, sagt Kolb. „Die Belieferung unserer Produktion mit den benötigten Leimen einerseits sowie die termingerechte Belieferung unserer Kunden mit Spanplatten andererseits ist damit für die kommenden Wochen und Monate konstant gewährleistet – unabhängig davon, wie sich die Lage am Rhein entwickelt.“

 

Hintergrund: Niedrigwasser betrifft auch Nolte HWS

Da die BASF in Ludwigshafen ihre Leimproduktion aufgrund des Rheinniedrigwassers stark drosseln musste, war auch Nolte Holzwerkstoff direkt vom Rheinpegel betroffen – denn das Ludwigshafener BASF-Werk ist der Hauptlieferant des Spanplattenherstellers. Die von der BASF gelieferten Leimmengen reichten nicht aus, um die Produktion auf dem bisherigen Niveau fortzuführen, sodass es zu einer kurzfristigen Unterbrechung vom 03. bis zum 06. November kam. Da ein baldiger starker Anstieg des Rheinpegels weiterhin nicht zu erwarten ist, suchte Nolte Holzwerkstoff verstärkt nach alternativen Einkaufsmöglichkeiten. Für die Kunden des Germersheimer Familienunternehmens bestanden dank eines gesunden Lagerbestandes keine Auswirkungen.

 

Über Nolte Holzwerkstoff

Als ältester aktiver Spanplattenhersteller der Welt verfügt Nolte Holzwerkstoff über 65 Jahre Erfahrung in der industriellen Herstellung von Spanplatten, die europaweit von Industrie und Handel geschätzt werden. Die erste Spanplatte von Nolte Holzwerkstoff entstand 1951 in Rheda-Wiedenbrück, seit 1973 ist das Unternehmen im rheinland-pfälzischen Germersheim aktiv. Unter dem Markennamen „Rheinspan“ entwickelt und produziert Nolte Holzwerkstoff Spanplatten für unterschiedliche Kundenbedürfnisse. Das mittlerweile in vierter Generation geführte Familienunternehmen ist in der Produktion nicht an bestimmte Standardmaße gebunden, sondern flexibel in Bezug auf Größe und Zuschnitte. So können gemeinsam mit dem Kunden passgenaue Sonderlösungen entwickelt werden. Zurzeit beschäftigt Nolte Holzwerkstoff am Standort Germersheim rund 200 Mitarbeiter.

 

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