Nolte HWS: Recyclinganlage fertiggestellt

Nolte HWS: Recyclinganlage fertiggestellt

Nolte Holzwerkstoff:

Neue Recyclingholzanlage fertiggestellt

+++ Germersheim, den 13.09.2019 – Die neue Recyclingholzanlage des Spanplattenherstellers Nolte Holzwerkstoff aus dem rheinland-pfälzischen Germersheim ist in Betrieb. Nach dem Baubeginn im November 2018 und ersten Probeläufen im Juli 2019 rechnet der Hersteller Ende September mit einer voll ausgelasteten Recyclingholzanlage im 3-Schicht-Betrieb. Die Kosten lagen wie geplant bei rund zehn Millionen Euro.

Nach zwei Jahren detaillierter Planung und einer intensiven Bauphase seit Jahresbeginn ist es nun soweit: Das Projekt „Recyclingholzanlage“ steht bei Nolte Holzwerkstoff kurz vor dem Abschluss. „Nach ersten Testbetrieben im Juli nähern wir uns jetzt dem 3-Schicht-Betrieb und damit der vollen Auslastung unserer Recyclingholzanlage. Damit liegen wir sehr gut im Zeitplan“, sagt Alexander Kolb, Geschäftsführer von Nolte Holzwerkstoff. Die sechs neu entstandenen Arbeitsplätze sind bereits besetzt.

In der Anlage der Firma Dieffenbacher ist die Verarbeitung von 28 Tonnen Altholz pro Stunde angedacht, das zerkleinert, sortiert und gereinigt der Spanplattenproduktion zugeführt wird. „Das für die Produktion verwendete Altholz ist nach der Altholzverordnung zertifiziertes Holz, sodass sich an unserer hohen Produktqualität nichts ändert“, sagt Jasper Haunerland, Projektleiter und Werksingenieur bei Nolte Holzwerkstoff. Das verwendete Gebrauchtholz, zum Beispiel Altmöbel, Paletten oder Kisten, stammt aus dem Rhein-Neckar-Raum. „Im mehrstufigen Aufbereitungsprozess werden Steine, Plastik, Folien, Metalle und Kunststoffe entfernt, die nicht in das Endprodukt gelangen dürfen – genauso wie Staub und fasriges Material“, erklärt Alexander Kolb. „Nicht verwendet werden chemisch behandelte Hölzer – diese haben in einer Spanplatte nichts zu suchen.“

Bei der Spanplattenproduktion wird im Sinne eines gewissenhaften Umgangs mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz immer mehr Altholz verwendet. Daher entschied man sich bei Nolte Holzwerkstoff für den Bau einer eigenen Anlage zur Aufbereitung. „Altholz kann auf diesem Weg sinnvoll genutzt und dem Wertstoffkreislauf wieder zugeführt werden – das ist ressourcenschonend und spart CO2 ein“, erläutert Alexander Kolb.

Nach der Anschaffung des Oberflächenscanners für die Melaminbeschichtung ist die Recyclingholzanlage die zweite große Investition in den Germersheimer Standort seit 2018.

 

ÜBER NOLTE HOLZWERKSTOFF

Als ältester aktiver Spanplattenhersteller der Welt verfügt Nolte Holzwerkstoff über 65 Jahre Erfahrung in der industriellen Herstellung von Spanplatten, die europaweit von Industrie und Handel geschätzt werden. Die erste Spanplatte von Nolte Holzwerkstoff entstand 1951 in Rheda-Wiedenbrück, seit 1973 ist das Unternehmen im rheinland-pfälzischen Germersheim aktiv. Unter dem Markennamen „Rheinspan“ entwickelt und produziert Nolte Holzwerkstoff Spanplatten für unterschiedliche Kundenbedürfnisse. Das mittlerweile in vierter Generation geführte Familienunternehmen ist in der Produktion nicht an bestimmte Standardmaße gebunden, sondern flexibel in Bezug auf Größe und Zuschnitte. So können gemeinsam mit dem Kunden passgenaue Sonderlösungen entwickelt werden. Zurzeit beschäftigt Nolte Holzwerkstoff am Standort Germersheim rund 200 Mitarbeiter.

Weitere Informationen: www.rheinspan.de

 

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